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Ladegüter

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Ladegüter für verschiedene Güterwagen

Als ich begann, den Güterverkehr auf meiner Anlage mit Rangierlisten abzuwickeln, beförderten meine Güterwagen nicht mehr "irgendwas", sondern konkrete Güter. Damit entstand bei mir der Wunsch nach Ladegütern für die offenen Güterwagen. Diese lassen sich mit ein paar einfachen Feierabendbasteleien herstellen.


Container

Rungenwagen: Ladegut Container

Beginnen wir mit etwas Einfachem: Container. Diese können in zahlreichen Varianten käuflich erworben werden und bilden bereits ein vorbildgerechtes Ladegut für einen Rungenwagen. Ein Container auf einem Wagen kann einfach an einer gewöhnlichen Laderampe entladen werden, ohne dass der Container durch die Preiserlein vom Wagen entfernt werden muss.

Wer gerne mehr Auswahl an Containern möchte, wird bei der IGS Hansa Bremen fündig. Dort gibt es Dutzende Varianten von Containern als Papierbastelbogen zum Download. Innen wird eine Gewindemutter als Gewicht eingeklebt. Nach dem Zusammenkleben können die Kanten des Papiers mit Wasserfarbe nachgezogen werden. Auch der sNs-Container ist ein Abkömmling der IGS Hansa Container. Und wer noch nicht genug hat, der kann H0-Container (von denen die Auswahl grösser ist) in 54% Grösse ausdrucken.


Holz

Rungenwagen: Ladegut Holz

Das Schnittholz (Bretterstapel) wurde von Arnold zusammen mit einem Rungenwagen verkauft. Einfacher geht es nicht ;-)

Den Rundholzstapel habe ich nicht selbst angefertigt. Aber es ist einfach: Holzstäbchen mit 2-3mm Durchmesser werden auf die gewünschte Länge geschnitten, zusammengeklebt und bei Bedarf z.B. mit Wasserfarbe passend eingefärbt.


Zuckerrüben

vierachsiger Hochbordwagen (Eaos): Ladegut Zuckerrüben

Hirse (aus dem Supermarkt) hat genau die richtige Grösse und wird mit dem üblichen Wasser-Leim-Spüli-Gemisch auf ein Stück Karton geklebt. Das Ladegut wird durch Hinzufügen eines Schaumstoffstreifens auf die gewünschte Höhe gebracht. Nach dem Trocknen des Klebers werden die überstehenden Hirsekörner mit einer Feile auf Mass gebracht.

Anschliessend werden die gelblichen Hirsekörner mit hellgrauer Farbe (Abtönpaste) bemalt. Vorsicht: Das Hellgrau soll fast weiss sein! Zum Schluss wird mit dem fast leeren Pinsel noch ein Hauch hellbraun getönte Dispersion auf die Hirse gebracht, um die eingetrocknete Erde an den Zuckerrüben zu imitieren.


Kohle

zweiachsiger Hochbordwagen (E): Ladegut Kohle

Für Kohle eigent sich schwarz gefärbter H0-Schotter, schwarzer Stein oder - Kohle. Hier wurde schwarzer Stein (Dekorsplitt) in der Körnung 0.4-0.7mm von Carlo Bernasconi AG verwendet. In dieser professionellen Steinhandlung für Gartenbedarf etc. ist das Zeug problemlos erhältlich, allerdings ist das kleinste Gebinde mehrere Kilos
;-)

Der schwarze Stein wurde mit dem üblichen Wasser-Leim-Spüli-Gemisch auf ein Stück Karton geklebt. Durch das Kleben dunkelt der Stein zusätzlich noch nach. Das Ladegut wird durch Hinzufügen eines Schaumstoffstreifens auf die gewünschte Höhe gebracht und die überstehenden Steinkörner abgefeilt - fertig.


Schrott

zweiachsiger Hochbordwagen (E): Ladegut Schrott

In meiner Altstoffhandlung verwende ich kleingeschnittene Reste von Kunststoffspritzlingen als Schrottimitation. Die eingestreuten Kupferringe bestehen aus Kupferlackdraht, der um einen Zahnstocher gewickelt und in kleine Ringe geschnitten wurde. Klar, dass das gleiche Zeug auch für das Ladegut Schrott verwendet wurde.

Wiederum wurde das Material auf ein Stück Karton geklebt. Diesmal aber in einem ersten Durchgang mit unverdünntem Weissleim; erst in einem zweiten Durchgang wurden die Teilchen mit dem Wasser-Leim-Spüli-Gemisch endgültig fixiert. Das Ladegut wird durch Hinzufügen eines Schaumstoffstreifens auf die gewünschte Höhe gebracht und die überstehenden Partien der Kunststoffteilchen abgefeilt.


Altpapier

zweiachsiger Hochbordwagen (E): Ladegut Altpapier

Ein Altpapierbündel misst, 160-mal verkleinert, ca. 1.8x2.2mm. Die Sisiphusarbeit, hunderte solcher Kleinstpakete herzustellen, suchte ich zu vermeiden. Daher wurde ein Sortiment Zeitungen am Boden ausgelegt, fotografiert und am Computer zu einer grösseren "Tapete" zusammengesetzt. So ist eine Art Altpapier-Bausatz entstanden.

Das Druckbild wird ausgeschnitten, zu einer Kugel zerknüllt und wieder entfaltet. Die dabei entstehende Knitterstruktur ist gewollt. Das Papier wird nun locker auf ein Stück Karton aufgeklebt und durch Hinzufügen eines Schaumstoffstreifens auf die gewünschte Höhe gebracht.


Aufbau des unteren Teils des Ladegutes

Herausdrücken des Ladegutes mit dem Finger

Das Schaumstoff-Distanzstück unter dem Karton ist bei meinen Ladegütern nur etwa halb so lang wie der Kartonträger. Dadurch wird ermöglicht, dass mit dem Finger am Wagenende auf das Ladegut gedrückt und so das Ladegut am anderen Wagenende herausgehebelt werden kann. Dies ermöglicht ein einfaches Entfernen des Ladegutes aus dem Wagen.


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