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Kehrschleife ohne Dioden |
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Die bekannten Schaltungen für die Kehrschleifenproblematik haben betriebliche Nachteile. Ich bin einen neuen Weg gegangen. Entstanden ist eine Schaltung, die ganz ohne Dioden auskommt und die die Vorteile der üblichen Schaltungen verbindet:
FunktionsweiseDas wichtigste Bauteil in meiner Kehrschleifenschaltung ist die Weiche: Je nach Weichenstellung wird die Fahrspannung links oder rechts in die Schleife eingespiesen. Am Ende der Schleife befindet sich ein doppelpoliger Halteabschnitt, der einerseits den Kurzschluss vermeidet, anderseits bietet er der nun vorausliegenden Weiche Flankenschutz. Grundlage für die Kehrschleifenschaltung sind vier Umschaltkontakte, die zusammen mit der Weiche umschalten. Es können Peco-Handweichen mit Zusatzkontakten verwendet werden, oder es kann ein Relais parallel zum Weichenantrieb geschaltet werden. (Absolut synchrones Umschalten der Kontakte ist nicht erforderlich.)
(1) Schaltung der Halteabschnitte:
(2) Polwendeschaltung für Kehrschleife:
(3) Anschluss des Herzstücks (optional): Vorteile
Ich habe diese Schaltung seit 2002 auf meinem Kehrschleifenmodul zu meiner vollsten Zufriedenheit im Einsatz. Und bei einem Gleisdreieck?Bei einem Gleisdreieck ergibt sich grundsätzlich die gleiche Kurzschluss-Problematik. Man kann eine Seite des Gleisdreiecks für die Polwendestrecke verwenden. Es gibt hier jedoch zwei Weichen, die an die Polwendestrecke angrenzen: Eine links und eine rechts. Damit kann die Polwendung nicht mehr in Abhängigkeit der Weiche erfolgen. Statt dessen wird ein gewöhnlicher 4-poliger Umschalter (Kippschalter) verwendet. Die Verschaltung der Polwendestrecke und der beiden Halteabschnitte erfolgt genau gleich wie im Schema oben gezeigt, nur dass dazu eben die vier Umschalter des Kippschalters verwendet werden.
Auf diese Weise habe ich die Polwendeschaltung in der Kehrschleifenstrecke von Seldwyla gelöst (siehe Bild).
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