Home Meine Anlage Technik Führerstandfahrt Gleispläne Links Navigation Map

Dynamische Fahrstromlenkung

Dynamische Fahrstromlenkung

 

Legende zum Schaubild
(1) Alle Weichen auf der stumpfen Seite doppelpolig isolieren
(2) Einspeisung von der einen Seite, z.B. von links
(3) Doppelpolige Isolierung am anderen Ende der Weichenstrasse
     zur Entkopplung vom Rest der Anlage
(4) Zwei potentialfreie Umschaltkontakte pro Weiche holen bzw.
     verteilen den Fahrstrom entsprechend der Weichenstellung

Die dynamische Fahrstromlenkung ist eine Methode, wie ein Zug "seinen" Fahrstrom vom Streckengleis quer durch den ganzen Bahnhof bis ins Zielgleis mitnehmen kann, je nach Weichenstellung. Dabei werden nur die Weichen im Fahrweg mit dem Fahrstrom unseres Zuges versorgt. Andere Weichen können gleichzeitig einem anderen Fahrweg zugeordnet werden. So wird es möglich, auch bei analoger Steuerung mehrere gleichzeitige Fahrten mit unabhängigen Fahrreglern im gleichen Bahnhof durchzuführen. Die Anzahl gleichzeitige, unabhängige Fahrten ist nur durch die Fahrmöglichkeiten des Gleisplans beschränkt.

Grundprinzip:
Die Weichen werden auf der stumpfen Seite grundsätzlich doppelpolig isoliert (Hinweis 1 im Schaubild). Ohne weitere Schaltungsmassnahmen sind also die Weichen allseitig spannungslos. In einem zweiten Schritt werden die elektrischen Verbindungen zwischen den Weichen, welche normalerweise über die Schienenprofile hergestellt werden, mit Drähten nachgebildet (blaue Verbindungen im Schaubild). Jede Weiche wird dabei durch zwei Umschaltkontakte abgebildet. Die Umschaltkontakte leiten den Strom nur in die Richtung, in die auch die Weichenzungen gestellt sind (Hinweis 4 im Schaubild).

Diese Methode wurde in den 70er Jahren vom Modellbahngeschäft Klingeberger in Konstanz entwickelt und war Teil der "intelligenten Z-Schaltung" des Hauses. Die damaligen Klingeberger-Geräte werden meines Wissens heute nicht mehr aktiv vermarktet. Ich finde es jedoch immer noch ein geniales Konzept, das ich für meine Bedürfnisse abgeändert und in Domino 160 integriert habe. Man kann damit auch komplexe Bahnhöfe mit einer leistungsfähigen analogen Steuerung ausrüsten, die viele Fahrmöglichkeiten bietet.


nach oben
Home | Meine Anlage | Technik | Führerstandfahrt | Gleispläne | Links | Sitemap

Technik: | Fahrzeuge | Landschaft | Fahrstrom | Weichen | Signale | Verschiedenes

Fahrstrom: | Grundlagen | Handregler | PWM-Fahrpulte | Kehrschleife | Z-Schaltung | Fahrstromlenkung | Komplexer Bahnhof | Polaritätsanzeige | Verdrahtung
Valid HTML 4.01 Transitional

 

(c) 1998-2008 Felix Geering, Schweiz - Kontakt
 
Manche Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seite ist, wo nicht anders angegeben, unter einer Creative Commons Lizenz lizenziert.
 
Creative Commons Lizenz