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Streckenblock

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Streckenblock: Prinzip-Schaltbild
 

Kurzbeschreibung zum Schaubild

  • Nach jedem Signal befindet sich ein Reed-Kontakt im Gleis, der das Durchfahren eines Zuges feststellt.

  • Jeder Zug ist am Schlusswagen mit einem kleinen Magneten ausgerüstet.

  • Das bistabile Relais FM (FreiMeldung) speichert, ob der folgende Abschnitt frei oder belegt ist.

  • Fährt der Zugschluss über den Reedkontakt, wird das Relais FM des soeben betretenen Abschnittes auf "belegt" geschaltet und das Relais FM des soeben verlassenen Abschnittes wird auf "frei" geschaltet.

  • Dort, wo das Relais FM auf "frei" steht, zeigt das Signal "gelb" oder "grün".

  • Zudem wird die Leitung FF (FreieFahrt) an Masse gelegt. Im zurückliegenden Block zieht das Relais F1.

  • Das Relais F1 (Fahrt 1 = grün) schaltet das Signal von gelb auf grün.

  • Die ganze Blockschaltung ist modular aufgebaut, d.h. es können beliebig viele identische Steuermodule zusammengesteckt werden.

  • Die Elemente für manuelle Bedienung wurden im obigen Schaubild zur optischen Vereinfachung weggelassen.

 


Einführung

Der Betrieb von vielen Zügen mit wenig Personal benötigt irgend eine Form von Signalautomatik, damit Auffahrunfälle vermieden werden können. Für die sNs-Modultreffen habe ich auf der Basis einer Skizze auf 1zu160.net folgende Relaisschaltung entwickelt.

Dies ist eine Sicherungsanlage, keine Mehrzugsteuerung!

Blocksignale mit Zugbeeinflussung

Signale mit Zugbeeinflussung schützen vor Auffahrunfällen. Werden die Signale manuell bedient, ist der Personalbedarf bald sehr gross - ein Ausstellungsbetrieb wird undenkbar. Erst wenn die Signale automatisch auf Fahrt gehen, wird ein personalarmer Betrieb möglich. Der Zugverkehr läuft dann automatisch dank der Selbstblockschaltung, während sich das Bedienpersonal um Aussergewöhnliches und um Besucher kümmern kann.

Schlusswagen mit Magnet zur Zugschluss-Erkennung

Die Zugschlusserkennung ist von zentraler Bedeutung. Erst wenn der Zugschluss am Signal vorbeigefahren ist, ist der rückliegende Abschnitt frei geworden. Für die hier vorliegende Selbstblockschaltung wurde ein System mit Reed-Kontakten und Magneten gewählt. Dies erlaubt grösstmögliche Sicherheit bei kleinstmöglichem Schaltungsaufwand. Unter diesem Aspekt ist es vertretbar, dass jeder Zug am letzten Wagen mit einem Magneten ausgerüstet werden muss.
Als Schlusswagen werden vorzugsweise Steuerwagen, Gepäckwagen, Güterzugbegleitwagen oder andere charakteristische Fahrzeuge verwendet. Damit wird es vereinfacht, dass nur ein Magnet pro Zug vorhanden ist.
Auch der Betrieb von Zügen ohne Magnet ist möglich, jedoch müssen dann die frei gewordenen Blöcke manuell auf Fahrt gestellt werden.

Doppelspur-Blocksteuerschaltung

Ein modulares Blocksystem für eine modulare Anlage. Dieses Blocksystem wurde für den Einsatz in einer sNs Modulanlage entwickelt. Es ist deshalb aus beliebig vielen identischen Steuermodulen aufgebaut, die je nach den Erfordernissen frei zusammengesteckt werden können.

Blockstellenmodul

Die Modulnorm braucht nicht verändert zu werden. Die Blocksteuerung wird vorzugsweise in kompakte Blockstellenmodule eingebaut. Dies sind eher kleine Streckenmodule, die nur die Blocksteuerung und die Signalhalteabschnitte enthalten. So ist der "sNs Relaisblock" ein Zusatz zum sNs Modulsystem - die Modulnorm kann unverändert bleiben.

Systematisierte Verkabelung mit Flachbandkabeln

Der physische Aufbau ist systematisiert. Die Bauanleitung wurde für den zahlreichen Nachbau optimiert. Beispielsweise wird die Verdrahtung mit vieradrigen Flachbandkabeln empfohlen. Dadurch entsteht von selbst eine gewisse Ordnung unter dem Modul - trotz der zahlreichen Anschlüsse.

 


Download

Prinzipschaltung und Bauanleitung
Die komplette Dokumentation zum sNs Relaisblock mit umfassenden Erklärungen:
- Beziehung der Steuermodule untereinander
- Systembeschreibung (inkl. Fehlerverhalten)
- Komplettes Schaltschema für Blocksteuermodul
- Diverse Zusatz-Adapter
- Schaltschema für Vereinigung und Verzweigung
- Anschluss-Schema für Doppelspur-Blockstelle im Modulrahmen
- Platinenlayout für Doppelspur-Steuermodul
- Stücklisten
- Anordnung der Elemente (Beispiel)

Download: sNs_Relaisblock_V2-2.pdf (PDF, 420k)
für Züge mit Lok (Stromabnahme) vorne, Schlussmagnet hinten

Download: sNs_Relaisblock_V3-2.pdf (PDF, 80k)
für Züge mit Lok (Stromabnahme) irgendwo im Zug, Schlussmagnet hinten. Damit sind auch geschobene Züge, Doppeltraktion und Zwischenloks möglich. Hinweis: Dies ist ein Zusatz zum sNs Relaisblock V2.2.

Streckenblock Kurzanleitung
Die Kurzanleitung erklärt das Wichtigste kompakt und übersichtlich auf einer Seite. Ideal für die Instruktion des Bedienpersonals.
Download: sNs_Streckenblock_V2-2_Kurzanleitung.pdf (PDF, 15k)
Download: sNs_Streckenblock_V3-2_Kurzanleitung.pdf (PDF, 15k)

 

 

Fragen? Anregungen?
Du kannst mich gerne per Email kontaktieren. Oder du kannst den betreffenden Thread im sNs-Forum verfolgen.


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